Der Sparbrief – eine sichere Geldanlage?
Eine der beliebtesten Geldanlageformen ist in Deutschland nach wie vor der Sparbrief. Er gehört zu der Gruppe der festverzinslichen Wertpapiere. Grundsätzliches Merkmal sind feste Laufzeiten, die zwischen einem und zehn Jahren festgelegt sind.
Während dieser Zeit garantiert das Kreditinstitut einen festen Zinssatz. Oft ist es möglich, bereits ab einer Summe von 500 Euro anzulegen. Es wird zwischen drei verschiedenen Arten von Briefen unterschieden: Mit jährlicher Verzinsung, hier werden die Zinsen regelmäßig ausgezahlt. Bei einem auf- bzw. abgezinsten Sparbrief erfolgt die Zinsauszahlung einmalig am Ende der Laufzeit.
Bei einer jährlichen Verzinsung kann man sofort über die Zinseinnahmen verfügen. Bei der auf- und abgezinsten Variante werden die Zinserträge über die gesamte Laufzeit verzinst und erst am Ende ausbezahlt.
In Folge von Finanzkrise und Bankenpleiten fragen sich viele Sparer wie sicher Sparbriefe bei den Banken wirklich sind. Grundsätzlich sind diese Geldanlagen über die Einlagensicherung geschützt. Seit dem 1.Juli 2009 gelten neue Sicherungsgrenzen bei der gesetzlichen Einlagensicherung. Hier waren ursprünglich Einlagen zu 90% bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Kunde geschützt.
Am 1. Juli 2009 würden diese Grenzen deutlich angehoben. Nun sind Einlagen zu 100% bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geschützt. 2011 soll die Sicherungsgrenze voraussichtlich nochmals auf dann 100.000 Euro angehoben werden. Sparbrief gehören damit zu einer der am besten abgesichterten Anlageformen.

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